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Konkurrenz für das iPad?

HTC plant Tablet-PC mit Android 3.0
Der taiwanesische Telekommunikationskonzern scheint sich die populären Apple-Produkte als Vorbild zu nehmen und in punkto Funktionalität und Optik seiner Handys dem iPhone und iPad immer mehr zu nähern. Gingerbread lautet der Codename der neuesten Fassung des beliebten mobilen Betriebssystems von Google, das Anfang des kommenden Jahres in einem Tablet-PC von HTC installiert auf dem Markt erscheinen und dem iPad den Rang ablaufen soll.

Von der Reichsbahn-Kommunikation bis zum PDA-Phone
Es wäre einmal mehr eine brisante Neuerung auf dem Markt des Mobiltelefons, auf dem die Entwicklung so rasant fortschreitet wie auf kaum einem anderen technischen Sektor. Noch nicht einmal 100 Jahre ist es her, dass Reisende der Ersten Klasse zwischen der heutigen Bundeshauptstadt und dem nicht weit entfernt liegenden Hamburg auf die Option zurückgreifen konnten, während der Fahrt mittels eine Funktelefons mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren. Und auch noch um 1990, als sich das Handy langsam, aber sicher seinen Weg auch in die Hände sonstiger privater Nutzer bahnte, zogen diese mit den damaligen Modellen eher voluminöse Geräte aus ihrer Tasche. Mittlerweile ist ein Handy nicht nur ein alters- und geschlechtsunabhängig unentbehrlicher Begleiter – über das Telefonieren und Versenden von Kurznachrichten hinaus soll es möglichst multifunktional einsetzbar sein: mit Kamera und Internetzugang, als Navigationsgerät und selbstverständlich mit Kalender-, Rechnerfunktion sowie den neuesten Games. Apple erweist sich hier bereits seit Jahren als Vorreiter dieser Phones, und vor allem das iPad steht seit seiner Markteinführung an unangefochten erster Stelle der beliebten Touchscreen-Minicomputer. Ob diese Stellung durch HTC ins Wanken gerät?

2011 kommt die Wahrheit ans Licht
Und zwar gleich in zweierlei Hinsicht: Zunächst, was das Ob betrifft. Denn noch handelt es sich bei dem auf Android 3.0 basierenden Tablet-PC von HTC um ein Gerücht, das erst im kommenden Jahr seine Bestätigung finden dürfte. Doch sollte dies der Fall sein, bleibt weiterhin fraglich, ob das Unternehmen damit wirklich aktuelle Apple-Kunden auf seine Seite ziehen kann. Denn auch hier steht die Weiterentwicklung im Bereich Handy und Smartphone natürlich nicht still, und was der Konzern mit dem angebissenen Apfel als Logo den Anwendern in einigen weiteren Monaten selbst wird präsentieren können, bleibt abzuwarten. Bislang hat Apple es noch immer geschafft, die Mobilfunkwelt mit seinen Produkten positiv zu überraschen. Dem Verbraucher bleibt nichts, als sich in Geduld zu üben. Und sich bis zur Entscheidung jeden Tag aufs Neue über sein iPad zu freuen.

Aktualisiert am 13/11/2011