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Dübels Geistesblitz – Podcaster Marcus Dübel über Humor und so

Am 2. September 2006 hat das Blog von Marcus Dübel, laut eigenen Aussagen, Nachwuchs bekommen. 5 MB und 5:34 Minuten – Ein gesunder Podcast! Liebevoll auf “Dübels Geistesblitz” getauft hegt und pflegt ihn Marcus nun schon seit 4 Jahren. Marcus Dübel ist dabei so erfolgreich das sich der Podcast prächtig entwickelt und er nun auch schon neugierige Fragen beantworten muss. Ob ein Geheimnis für den Erfolg des Podcasts verantwortlich ist erfahrt Ihr im Interview. Have a lot of fun!

Weitere Kommentareinstellungen WordPress“Dübels Geistesblitz”-Logo von Michael Mantel

Herr Dü..äh…Marcus stell Dich doch bitte meinen Lesern vor.
Mein Name ist Marcus Dübel, ich bin 35, verheiratet, 2 Meerschweinchen, 1 Nymphensittich, braune Augen, Schuhgröße 47, Lieblingssohn meiner Mutter, Leibspeise Kohlrouladen und der Macher von “Dübels Geistesblitz“.

Erzähl bitte etwas über Idee, Entwicklung, Meilensteine und Zukunft von Deinem Podcast Dübels Geistesblitz.
Es begann irgendwann im Frühjahr 2006. Deutschland bereitete sich mental auf die Fußball-WM vor und ich (absolut resistent gegen Fußballfieber) entdeckte Podcasts für mich. Bereits nach kurzer Zeit wusste ich, daß ich sowas auch machen will und nahm meine erste Folge auf (damals noch unter einem anderen Namen), lud sie hoch … und löschte sie dann auch sofort wieder, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, daß sich jemand so einen Blödsinn anhören mochte. Wie ich auf die Idee kam, daß jemand den Blödsinn stattdessen lesen möchte, ist mir heute noch ein Rätsel. Jedenfalls begann ich zu bloggen. Am 02.09.2006 fühlte ich mich aber fit genug, meine Texte auch zu vertonen und zeichnete die allererste Folge “Dübels Geistesblitz” auf.

Mit einem 10 € Tischmikrofon saß ich im Wohnzimmer an meinem Rechner und ratterte das Skript runter, welches ich mir zuvor geschrieben hatte. Die ersten Folgen hatten noch einfache kleine Erzählungen als Inhalt. Im Prinzip eben wirklich nichts weiter als vertonte Blogeinträge, aber nach und nach setzte ich dann immer mehr auf Hörspielelemente. Ich sprach mit verstellter Stimme, baute kleine Soundeffekte ein, irgendwann kam es dann auch zu immer wiederkehrenden Charakteren wie meinem schrägen Computerexperten Charly Schraube.

Mit den Jahren stiegen meine Ansprüche. Ich investierte mehr Zeit in das Projekt, die Folgen wurden länger und aufwändiger, da es auch schonmal vorkam, daß ich in einer Folge bis zu 8 Rollen einsprechen musste. Irgendwann verschwand dann auch mal das billige Anfänger-Mikrofon und wurde durch ein etwas teureres Anfänger-Mikrofon ersetzt. Zwischendurch stieg ich von der Audiosoftware Audacity auf Samplitude SE 9 um, was die Arbeit auch wieder erleichterte. Schliesslich gönnte ich mir einen Zoom H2 (wahrscheinlich das Mikrofon, mit dem die meisten Podcaster arbeiten), den ich bis heute für meine Aufnahmen nutze.

Wo von der Entwicklung meine Meilensteine liegen, kann ich nicht sagen, aber gefühlt waren es die Augenblicke, wo mir bewusst wurde, daß es Leute gibt die wirklich jeden Sonntag darauf warten, eine neue Folge herunterzuladen. Zwar sehe ich in meinen Downloadstatistiken, wie oft meine Folgen gezogen werden, aber die Vorstellung, daß an einem durchschnittlichen Sonntag deutlich mehr Leute meinen Podcast hören, als ich in meiner 80 qm2 Wohnung unterbringen kann, macht mich doch irgendwie ein wenig Stolz.

Als nächstes habe ich meine Fühler in Richtung Bürgerradio ausgestreckt. Die ersten Schritte sind hierbei schon getan und es liefen auch schon einige Beiträge von mir bei der “Radio Runde Hamm”. Wichtig ist mir aber hierbei, daß der Podcast stets Priorität 1 geniesst.

Wie kam es zu dem Namen? Dübels ist logisch aber wann kam es zum “Geistesblitz”?
Ich habe damals lange herumgegrübelt, wie ich meinen Podcast nennen sollte, aber es fiel mir irgendwie nichts richtiges ein. Es kam dann der Augenblick wo ich mir dachte, daß langsam ein Geistesblitz her müsste und mit diesem Gedanken war das Problem dann auch schon gelöst. Eine sehr unspektakuläre Geschichte, sorry.

Wonach wählst Du die Themen für Deinen Podcast aus?
Die Frage ist falsch gestellt, denn die Themen wählen mich aus. Würde ich die Themen auswählen, so könnte ich an einem Mittwoch schon sagen, was in der Folge am Sonntag passiert, aber es gab schon etliche Situationen, wo ich selbst am Samstagnachmittag noch keine Ahnung über den Inhalt der am nächsten Tag erscheinenden Folge hatte. Oftmals sind es Alltagserlebnisse, die ich weiterspinne, Zeitungsartikel, deren Inhalt ich auf die Spitze treibe oder einfach nur irgendwelches skuriles Zeugs, das mir gerade einfällt.

Oftmals muss ich mich aber dann doch selbst wieder ein wenig bremsen, da ich ein großer Fan des schwarzen Humors und der bitterösen Satire bin. Ich habe schon einige Skripte geschrieben, die mir beim zweiten Lesen dann doch etwas zu hart waren und wieder entschärft wurden. Ich versuche eigentlich immer, meine Texte so zu schreiben, daß sich niemand auf den Schlips getreten fühlt. Einzige Ausnahme bin ich. Aber wer den Clown spielt, darf sich nicht über die Torte im Gesicht beschweren.

Was versteht Marcus Dübel unter Humor?
Ich glaube, wer genauer in meinen Podcast reinhört, wird schon erkennen, wo meine Comedy-Vorbilder liegen. Ich bin beispielsweise ein Riesenfan von Loriot. Die Qualität seiner Nummern zeigt sich alleine darin, daß man sie sich auch nach über 30 Jahren noch ansehen kann und es trotzdem noch komisch findet. Ich mag es, wenn ganz normale Alltagsszenen sich immer mehr und mehr in eine völlig skurile Ausnahmesituation verwandeln. Ähnliches hat für mich die Radio Comedy “Stenkelfeld” des NDR geschafft, wo eine am ersten Advent aufgehängte Lichterkette am Ende an der Explosion eines Kohlekraftwerkes schuld ist. Vor einem Jahr etwa bin ich auf den Podcast von Horst Evers aufmerksam geworden, der ebenfalls aus völlig banalen Alltagsgeschichten sein Programm zaubert.

Was ich mir so gar nicht antun kann, sind für mich die Holzhammerhumoristen, die ihr gesamtes Programm nur auf Provokation aufbauen. Dazu gehören für mich Comedians wie Oliver Pocher, Ingo Appelt oder Cindy aus Marzahn. Mein Problem mit den Programmen dieser Comedians ist, daß sich die Masche mit der sie fahren sehr schnell abnutzt und daher immer frecher, rabiater und lauter werden muss. Wenn ich sehe, daß Oliver Pocher mittlerweile die Schwangerschaft seiner Partnerin zum Inhalt seiner Comedynummern macht, kann ich da nur den Kopf schütteln. Ich denke, es ist eine tolle Eigenschaft, sich selbst nicht so furchtbar ernst zu nehmen. Allerdings sollte man auch wissen, wo die Grenzen sind.

Wie hast Du Michael Mantel entdeckt und wann kam es zum Geistesblitz Michael zu fragen ob er Dir ein “Logo” kreiert?
Wenn ich mich recht erinnere, war es andersherum. Michael hat mich entdeckt. Eines schönen Tages hatte ich nämlich plötzlich einen Comickalender mit Zeichnungen von www.lachhaft-cartoons.de in meinem Briefkasten. Wohlerzogen wie ich bin, habe ich mich natürlich sofort beim edlen Spender bedankt und es entwickelte sich ein reger eMail-Verkehr in dessen Verlauf ich das Thema auf ein neues Logo für meinen Podcast brachte. Das alte Logo, eine Karikatur, die mal auf einem Sommerfest entstanden war, gefiel mir nicht mehr so wirklich und ich dachte mir, wenn ich doch schon Kontakt habe zu einem wirklich guten Zeichner … warum sollte man das nicht nutzen. Ich musste Michael auch gar nicht groß überreden. Ich schrieb ihm meine Vorstellungen zum Logo, er schickte mir einige grobe Entwürfe zurück, dann gab ich wieder meinen Senf dazu, usw. Das ging eine ganze Weile so hin und her, aber ich denke das Ergebnis spricht für sich. Und welcher Podcaster kann schon von sich behaupten, daß er ein Logo von einem Zeichner sein eigen nennt, der vorher noch am Storyboard von Urmel aus dem Eis gearbeitet hat?

Hat sich schonmal jemand bei Dir beschwert weil er sich oder seine Berufsgruppe verunglimpft sah? (z.B. Der Winterdienst oder der Einzelhandel, durch die Streusalzgeschichte)
Das ist bisher noch nie passiert. Ich denke es liegt daran, daß meine Geschichten so übertrieben sind, daß eigentlich jedem sofort klar ist, daß das alles einfach nur ein Spaß ist. Davon abgesehen geht es mir eigentlich auch nie darum, irgendjemanden schlecht zu machen. Die Streusalzgeschichte aus Folge 156 beispielsweise entstand ganz einfach nur aus der Situation, daß ich Samstagmorgens (am Daisy Wochenende) im Supermarkt kein Speisesalz mehr im Regal finden konnte. Schuld daran war aber eben nicht der Supermarkt, sondern das verrückte Wetter. Somit hätte ich höchstens eine Beschwerde von Gott erhalten können. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er Podcasts hört.

Unter welcher Lizenz veröffentlichst Du Dübels Geistesblitz? Warum? Wenn keine bestimmte Lizenz, hast Du Dir darüber noch keine Gedanken gemacht?
Dübels Geistesblitz läuft unter keiner bestimmten Lizenz. Ich habe bisher noch nie wirklich Probleme damit gehabt, daß meine Inhalte plötzlich ohne Genehmigung auf irgendwelchen Fremdseiten abrufbar waren. Wer gerne Ausschnitte aus meinen Folgen in seinem Podcast oder gar komplette Folgen in seinem Webradio spielen möchte, der kann mich jederzeit unter geistesblitz@helimail.de kontaktieren.

Hörst Du auch selber Podcasts oder bist Du nach Deinen Podcast-Produktionen froh, wenn Du Dich mit etwas Anderem beschäftigen kannst? Top5?
Ich höre Podcasts auf dem Weg zur Arbeit, beim Bügeln, beim Putzen, beim Einschlafen … kurz, wenn es keine Podcasts gäbe, müsste man sie für mich erfinden.

    Okay, hier sind meine derzeitigen Top 5.

  • Ohrenblicke – Jens Wenzel (Geschichtenerzähler, Hörspielmacher, Australienreisender, Comedian, Ukulelespieler und Didgeridoobläser) bringt nicht ganz so häufig eine neue Folge heraus, aber wenn er es tut … dann bin ich einer der ersten Hörer.
  • Normcast – Norman Osthus berichtet über Musik, TV, sonstigen Medientralala und dieses und jenes. Der Mann hat eine Radiostimme vom Allerfeinsten und feierte kürzlich sein 5jähriges Podcastjubiläum. Web 2.0 Kenner wissen, daß ein Podcastjahr mit 7 Hundejahren gleichzusetzen ist. Somit ist der Normcast der Methusalix unter den Podcasts.
  • Spieleveteranen – 4 (ehemalige) Spielezeitschriftenredakteure schwelgen in Erinnerungen an die gute alte Zeit und blättern sich jede Folge durch eine 20 Jahre alte Spielezeitschrift. Natürlich fehlt auch der neueste Klatsch und Trasch der Gegenwart nicht, aber die Retro-Geschichten gefallen mir bei den Spieleveteranen noch am besten.
  • Couchpotatoes – 2 Männer, 1 Sofa, 1000 Themen. Charmantes Geschwätz mit Oliver und Andreas heisst es auf der Seite. Genauer bedeutet dies, ca. 45 Minuten Talk über alles was die Welt der beiden bewegt. Musik, Film, Web 2.0, einmal quer durch den Garten. Und weil die beiden sich eben miteinander unterhalten und man immer das Gefühl hat, daß das Mikro nur so nebenbei läuft, wirkt es deutlich authentischer und macht umso mehr Spaß beim hören.
  • Frühstück bei Stefanie – Meine derzeitige Lieblings-Radio-Comedy von NDR2. Mit an Bord ist Harald Wehmeier, der schon beim grandiosen Stenkelfeld dabei war. Ich liebe die Stimme von Opa Gehrke und wenn Harald Wehmeier jemals einen Workshop mit dem Thema “Sprechen wie Opa Gehrke” eröffnet, dann möchte ich bitte sofort, daß mich jemand informiert.

An dieser Stelle grüße ich all die anderen Podcaster, deren Werke ich regelmässig mit großer Begeisterung höre, die hier aber aus Platzgründen nicht erwähnt werden konnten. Bitte keine Beschwerden an meine Adresse, sondern an den Interviewer. Schließlich hätte er ja auch nach meiner Top 10 fragen können.

Moooment! Ich frage aus Rücksicht auf meine Gäste nur nach den Top5. Du darfst gerne mehr Podcasts nennen, nur nicht zuviele, dann könnte ich nicht mehr jeden erwähnten Podcaster verlinken. Welche Podcasts hättest Du gerne noch genannt? Diplomatische Antworten, wie eigentlich mag ich alles aus dem iTunes Store, gelten nicht! ;-)
Naja, alles aus dem iTunes Store mag ich bestimmt nicht. Seien wir ehrlich, da ist eine ganze Menge Schrott dabei. Aber wenn ich hier jetzt schon den Joker bekomme dann erwähne ich an dieser Stelle unbedingt noch Volkis Stimme, den Podcast Eyepod, die Berliner Warteschleife, die Esel und Teddy Show, den Silbersurfer Podcast, Gans am Boden, Dingolstadt Comedy und und und … garantiert habe ich jetzt immer noch welche vergessen, aber erstens will ich mal den Bogen nicht überspannen und zweitens bin ich ja auch schon über 30. Man möge es mir verzeihen.

In Deine Geschichten passen ja eigentlich keine Gast-Beiträge, können Dich Zuhörer trotzdem mit kleinen selbstaufgenommenen Audio-Schnipseln glücklich machen?
Prinzipiell bin ich immer für Hörerzusendungen zu haben. Zu meiner 150. Folge gab es ja sogar eine kleine Aktion, wo ich darum gebeten habe, daß meine Hörer mir in einem Audiofile mitteilen sollen, warum sie Dübels Geistesblitz hören. Diese Einsendungen werden auch in den nächsten Folgen immer wieder mal zu hören sein. Zwar sind die Preise, die zu der Aktion gehörten, schon bei den glücklichen Gewinnern gelandet, trotzdem ist jeder herzlich eingeladen, mir unter geistesblitz@helimail.de etwas zuzusenden.

Taucht die Stimme von Dübels Geistesblitz auch woanders auf und sind die Ergebnisse irgendwo zu finden? (Interviews, Radiosendungen, O-Töne…)
Im November gab es ein recht spontan entstandenes Interview mir im Kielpod. Podcaster Henry Krasemann war zufällig in Hamm und twitterte mich (mehr zum Spaß) an. Aus Spaß wurde ernst und wir trafen uns am späten Abend im Hammer Bahnhof zum Gespräch.

Einen Monat später gab es eine Zusammenarbeit mit dem Podcast Eyepod. Dabei handelte es sich um ein kleines Weihnachtshörspiel, von dem ein Teil im Eyepod und ein Teil in meinem Podcast zu hören war.

Aktuell hört man dann und wann mal kleine Beiträge von mir im Hammer Bürgerradio. Ich wäre sehr interessiert daran, vielleicht sogar mal so etwas wie eine eigene kleine Radioshow zu moderieren, aber das große Hauptproblem ist einfach die Zeit. 2/3 des Tages verbringe ich mit Arbeiten und Schlafen und die restlichen 8 Stunden verbringe ich mit Nahrungsaufnahme, Staub saugen, Socken sortieren und Twittern (meistens über Nahrungsaufnahme, Staub saugen und Socken sortieren). Es ist ein Wunder, daß da überhaupt noch Zeit für den Podcast bleibt.

Welche Tipps gibst Du Einsteiger die podcasten möchten? Bitte sag jetzt nicht nur USB-Headset, Garageband, Audacity und halbwegs brauchbaren Computer. Es darf schon gerne etwas fortgeschrittener sein, sollte aber noch im bezahlbarem Rahmen liegen.
Okay, eigentlich reichen zu Anfang ein simples USB-Headset und ein halbwegs brauchbarer Computer mit Audacity. Tut mir leid, aber das ist so.

Viel wichtiger als der ganze Technikschnickschnack ist meiner Meinung nach, daß man sich zuerst einmal darüber Gedanken machen sollte, worum es im eigenen Podcast gehen sollte. Braucht die Welt wirklich noch einen Podcast in dem darüber berichtet wird, daß Apple demnächst wieder was ganz tolles auf den Markt werfen wird? Oder einen Filmkritik-Podcast mit dem Tip, daß es da einen ganz tollen 3D-Film namens Avatar gibt.

Klar mag es schwer sein, sein Thema zu finden. Die meisten Nischen sind schon besetzt, aber es kräuseln sich mir die Fußnägel, wenn ich in einem Forum den Aufruf eines Neupodcasters lese, der darum bittet, daß man in sein Werk doch mal reinlauscht, und dann hört man 10 Minuten lang, wie sich jemand mit gelangweilter Stimme tausendfach für die schlechte Audioqualität entschuldigt, vielleicht noch erzählt, daß er zu Mittag Fischstäbchen mit Kartoffelpüree hatte, dann seine Freunde grüßt und zum Schluß darum bittet, daß ihm die Zuhörer doch bitte Themenvorschläge schicken sollen.

Mein Ratschlag: Bevor ihr zum Mikro greift … setzt euch in eine Ecke und überlegt, wo eure Stärken liegen. Welches Thema liegt euch? Worüber könnt ihr was erzählen? Und wenn ihr dann am Ende eine Podcastfolge zusammengeschnitten habt, hört sie euch nochmal an, bevor ihr sie hochladet. Ich habe schon Podcasts gehört, bei denen der Sound nur aus einem Kanal kam (klingt dann mit Kopfhörern immer so, als ob man auf einer Seite grad nen Hörsturz hatte), wo in Hörspielen plötzlich eine Spur fehlte oder wo es Lautstärkeunterschiede im Stil von zirpende Grille versus Boing 747 gab. Das alles sind Fehler, die sich durch ein letztes Probelauschen vermeiden lassen. Kleiner Tip, große Wirkung.

Hast Du einen Lieblings-Politiker, wenn nicht wer wäre es am ehesten und warum?
Politik ist eigentlich nicht so mein Ding. Auch mit politischem Kabarett kann ich nur bedingt etwas anfangen. Allerdings könnte man manchen Politiker in Hinsicht auf das, was er für die Comedyszene tut, einfach nur knutschen. Guido Westerwelles “Es ist Deutschland hier”, wo er darum bat, daß doch bitte bei der Pressekonferenz Deutsch gesprochen wird, war einfach nur göttlich. Politisch gesehen zum Hände über den Kopf schlagen, aber Comedytechnisch erste Sahne.

Vermarktest Du Deinen Podcast aktiv?
Vermarkten würde ja bedeuten, daß ich mit meinem Podcast Geld verdiene. Bis auf eine kleine Werbeaktion war dies aber bisher noch nicht der Fall. Natürlich freue ich mich immer, wenn Dübels Geistesblitz auf anderen Seiten im Netz Erwähnung findet, aber wirkliche Reklame mache ich nicht.

Wonach wärst Du gerne gefragt worden und hättest gerne darüber gesprochen?
Ich glaube wir haben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft meines Podcastes gut durchgeackert und spontan fällt mir eigentlich nichts mehr ein, wozu ich noch etwas erzählen könnte.

Herzlichen Dank an Marcus Dübel von Dübels Geistesblitz!

Tillmann Scheele führte durch das Maclites Magazin Interview. Schau regelmäßig nach neuen Interviewgästen von Maclites und verfolge das Maclites Magazin über:

Aktualisiert am 19/11/2011

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Ein Kommentar

  1. Schönes Interview!

    “… Leibspeise Kohlrouladen und der Macher von “Dübels Geistesblitz“.”

    Das kann man aber auch Missverstehen. ;)

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