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„Mac-Spieler werden sich umgewöhnen müssen: Es wird mehr Mist für ihre Plattform erscheinen.“ – David Sondermann | macinplay

Eigentlich war dieses Interview für Gero reserviert. Mit Gero von macinplay habe ich allerdings über ein anderes Schwerpunktthema gesprochen. So stellte sich David, seines Zeichens Mitglied der Redaktion von macinplay.de, freiwillig für dieses Interview zur Verfügung. Geplaudert haben wir über macinplay und Spiele für die Mac-Plattform. Welche Fragen David außerdem beantwortet hat, erfährst du im Interview. You are not prepared!

Du schreibst für macinplay.de und dein Name ist David, was magst du noch über dich und deine Netzaktivitäten verraten?
Mein vollständiger Name ist David Sondermann. Geboren bin ich 1974 in Dinslaken am schönen Niederrhein und dann in Duisburg, der Stadt von FCR und MSV, aufgewachsen. Seit 1996 bin ich allerdings in Halle an der Saale und Umgebung zu finden. Hier habe ich meine zweite Heimat gefunden. Zuerst habe ich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Biochemie studiert.

Hier habe ich auch meine Herzallerliebste gefunden. Inzwischen sind Manuela und ich verheiratet und seit August 2009 stolze Eltern unseres Sohnes Vincent. Nach dem Diplom habe ich es mit einer Doktorarbeit versucht, aber dann festgestellt, dass das nichts für mich ist. Während einer Weiterbildung zum Technischen Redakteur konnte ich ein Praktikum beim Umweltbundesamt absolvieren. Dort hat es mir so gut gefallen, dass ich mich beworben habe. Seit Dezember 2009 arbeite ich nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter daran, dass die Informations- und Kommunikationstechnik “grüner” wird – Stichwort “Green IT”.

Im Netz bin ich bei Twitter, Facebook und Xing vertreten. Dabei fressen mir zur Zeit FarmVille & Co. gnadenlos meine knappe Freizeit auf. Dass soll sich aber jetzt ändern, da ich mich nach über einem Jahr Abstinenz wieder bei World of Warcraft angemeldet habe -dämlicherweise kurz vor unserem Umzug in eine größere Wohnung, wo ich erstmal keinen Internetzugang habe.

Bei macinplay.de, das schon seit dem Jahr 2000 existiert, bin ich im April 2009 an Bord gegangen. Das Schreiben macht mir viel Spaß, auch wenn diese Tätigkeit durch die Geburt unseres Sohnes, meinen neuen Job und den Umzug in letzter Zeit viel zu kurz gekommen ist.

Ein grosses Thema ist Steam for Mac, wie wird sich die Portierung von Steam auf die Mac-Plattform deiner Meinung nach auf die Zocker unter den Macusern auswirken?
Mit Steam für den Macintosh setzt sich ein Trend fort, der sich sich schon seit ein paar Jahren abzeichnet. Es werden immer mehr Spiele im digitalen Download vertrieben. Sowohl für Konsolen, Mobilgeräte als auch den PC daheim gibt es viele Portale, die Spiele als Download anbieten. Steam ist da nur ein Beispiel unter vielen, wenn anscheinend auch ein recht komfortables.

Das geht natürlich auch nicht an der Mac-Gemeinde vorbei. Ich sage der Mac-Version von Steam einen großen weltweiten Erfolg voraus, da Mac-User unserer Erfahrung nach nicht weniger spielen als PC-Nutzer. Auf jeden Fall werden viele Titel schneller für den Mac umgesetzt werden, wenn nicht sogar zeitgleich mit der Windows-Version erscheinen.

Hier sehe ich allerdings einen großen Nachteil für die Mac-Spieler. Während in der Vergangenheit die Mac-Umsetzungen erst einige Monate nach der Windows-Version erschienen sind, so bekamen die Mac-Spieler dafür in der Regel ein vollständig gepatchtes und damit funktionsfähiges Spiel. Windows-User haben hier häufig das Problem, dass Titel verfrüht auf den Markt geschmissen werden und damit oft noch voller Bugs stecken, die das Spielvergnügen trüben. Das könnte den Mac-Spielern jetzt auch drohen. Das jüngste Negativbeispiel ist hier “Die Siedler 7”. Banana-Ware: Reift beim Kunden. Mac-Spieler waren davor bislang verschont.

Auch konnten sich Mac-Spieler bisher ziemlich sicher sein, ein grundsätzlich interessantes Spiel zu erwerben. Denn es ist für Portierungsunternehmen sinnlos, PC-Titel auf den Mac zu portieren, die dann keiner kauft: Am Mac gab es bisher zwar erheblich weniger Titel als am PC, dafür waren die in der Regel aber durchweg gut. Mac-Spieler werden sich umgewöhnen müssen: Es wird mehr Mist für ihre Plattform erscheinen. Daher werden unabhängige Meinungsseiten wie macinplay.de, bei denen Spiele getestet werden, immer wichtiger für ihn werden.

Was denkst du über iPod touch, iPhone und iPad als Spieleplattform?
Der iPod touch und das iPhone stehen in direkter Konkurrenz mit Nintendos und Sonys mobilen Konsolen und sind nicht zuletzt durch das Konzept des App Stores äußerst erfolgreich. Das haben wohl auch die beiden Videospielgiganten erkannt. So scheint Nintendo nun Apple als großen Gegner zu betrachten. Und Sony versucht es mit einem eigenem Downloadstore. Hier scheint das Muffensausen umzugehen.

Das iPad als Spielkonsole scheint durch seine Bauform und Mobilität eine völlig neue Geräteklasse zu definieren. Damit steht das iPad ziemlich konkurrenzlos da und könnte eine kleine Revolution auf dem Spielemarkt auslösen. Natürlich spiegelt sich das auch in unserer Tätigkeit wieder: Zum iPad wird man in nächster Zeit auf macinplay.de viele interessante Berichte finden.

Stell dir bitte vor du bekommst mit wie ein neuer Besucher auf macinplay.de surft. Was würdest du diesem Besucher empfehlen, was sollte er sich unbedingt ansehen auf der Seite?
Immer wieder lesenswert sind unsere Spieletests, die von der gängigen Bewertungspraxis mit Sternchen, Punkten und Smilies abweichen. Denn nicht jeder hat den gleichen Geschmack, und somit ist jeder Test ein sehr subjektives Unterfangen. Daher versuchen wir, die Spiele immer mit anderen Titeln zu vergleichen, um dem Leser die richtigen Empfehlungen zu geben. Ganz nach dem Motto: Wenn du “Tower Defense”-Spiele gut findest, dann solltest du unbedingt “Plants vs. Zombies” antesten. Ob das für das Spiel nun fünf Sternchen oder vier Sternchen bedeutet, finde ich irrelevant. Die Hauptsache ist, das Spiel macht Spaß.

Wie suchst du dir die Themen aus über die du auf macinplay.de schreibst und welche Themen in Sachen Spiele auf der Mac-Plattform sind die Interessantesten für dich?
Natürlich erhalten wir als alteingesessene Seite für Entertainment an Apple-Produkten jede Menge Pressemitteilungen von Unternehmen, angefangen bei Activision bis hin zu Zuxxez. Darüber hinaus recherchiere ich viel im Netz und schaue, was sich so alles tut. Dabei besuche ich regelmäßig die Seiten der Hersteller und Vertriebe und verfolge eine Vielzahl von Newsseiten, auch über das Spielegenre hinaus. Außerdem bin ich auch immer bei der Games Convention dabei und informiere mich dort über neueste Trends. Oftmals hilft auch Kollege Zufall. So fand in Halle vor einiger Zeit eine Ausstellung zum Thema Computerspiele statt, die eigentlich nur in der lokalen Presse beworben wurde. Ich habe mir die Ausstellung angeschaut und einen Artikel dazu auf macinplay.de eingestellt.

Du schreibst das du dich mit dem Thema Green IT beschäftigst. Was ist unter diesem “Buzz-Word” zu verstehen und wie erklärst du Green IT Laien und Kindern?
Green IT kann man mit “grüner Informationstechnik” übersetzen. Simpel ausgedrückt, ist damit der Einsatz von umweltschonenden Computern gemeint. Das umfasst die Vermeidung von toxischen Chemikalien bei der Herstellung der Geräte, sowie den Einsatz von energiesparender Technik, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Allerdings steckt da noch viel mehr dahinter. Unter den Begriff “Green IT” ordnet man auch das Konzept “Green through IT”, also grün durch IT. Hiermit ist gemeint, dass der Einsatz von Informationstechnik zu einer Verringerung der Umweltbelastung in vielen anderen Bereichen führt. Ein viel zitiertes Beispiel ist die Nutzung von Videokonferenzen. Dadurch werden kosten- und zeitaufwändige Reisen vermieden. Durch den eingesparten Reiseverkehr sinkt die Belastung der Umwelt durch Emissionen.

Ich könnte hier noch viele weitere Aspekte von “Green IT” ansprechen, aber das würde wohl diesen Rahmen sprengen.

Wie denkst du über Apple in Bezug auf Green IT?
Wenn ich mir das Ranking von Greenpeace anschaue, dann glaube ich, dass Apple auf einem guten Weg ist. Dennoch bleibt genug zu tun, um Apple wirklich grün zu machen.

Die Produkte von Apple sind schon relativ umweltschonend konzipiert. Aber es gibt noch weitaus mehr Möglichkeiten, die Umwelt zu entlasten. Wie sieht es bei Apple mit einem globalen Rücknahme- und Recyclingprogramm aus? Bezieht Apple den Strom für seine Gebäude zu 100% aus regenerativen Energien?

Neben den Umweltaspekten ist aber die soziale Verantwortung gegenüber den eigenen Angestellten und den Mitarbeitern der Lieferanten und Produzenten genauso wichtig. Was nutzen den Arbeitern in den Fabriken von Foxconn & Co blühende Bäume, wenn sie für ihre Arbeit nicht gerecht entlohnt werden und dabei ständig psyschischem Druck ausgesetzt sind?

Letztendlich profitieren wir in den sogenannten westlichen Industrienationen von den sehr geringen sozialen Standards in Produktionsländern wie China. Diese Standards müssen deutlich angehoben werden. Es muss allerdings allen klar sein, dass dann ein auch ein ALDI-Computer ein Vielfaches dessen kosten wird, für was er normalerweise über den Ladentisch geht. Geiz war noch nie geil!

Tut Google deiner Meinung nach genug in Sachen Green IT?
Zu Google kann ich wenig sagen. Da bin ich nicht auf dem Laufenden. Beim Green-IT-Blog von Greenpeace liegt das Unternehmen auf einem Mittleren Platz. Google selbst produziert ja keine physischen Güter (von Android-Telefonen mal abgesehen).

Die Firma hat sich auf Webdienstleistungen spezialisiert. Beim Cloud Computing liegen die größten Umweltschutzpotenziale beim Internetdienst an sich. Suchmaschine, Software etc. werden über das Web zur Verfügung gestellt. Dadurch sinkt der Bedarf an physischen Gütern und Dienstleistungen, wie der Gang zur Bibliothek, der Versand von Briefen, die Autofahrt zum Fotolabor etc..

Das trifft nicht nur auf Google zu, sondern auf die gesamte Informations- und Kommunikationstechnik. Wenn Unternehmen wie Google dann noch auf energie- und ressourceneffiziente Technik (z.B. bei den Servern) und regenerative Energien setzen, dann ist alles im Lot.

In Sachen Kopierschutz und Kampf gegen Raubkopierer drehen immer mehr Publisher am Rad und manche verlangen jetzt sogar eine permanente Internetverbindung damit das Spiel läuft. Ist das nicht etwas übertrieben und mehr Aktivismus als nützlich und Image fördernd?
Ich bin ja mit der Amigaplattform groß geworden. Dort war leider die Raubkopie ein alltäglich anzutreffendes Ungeziefer. Nach den damaligen Aussagen der Spielehersteller bedeutete das das Aus für den Amiga. Ob das stimmt oder nicht, sei dahingestellt, aber die Raubkopiererei war damals eine wirkliche Pest.

Heutzutage sind Computerspiele oftmals schon Millionenprojekte. Da kann ich verstehen, dass Raubkopien in entsprechender Anzahl einen großen Schaden für ein Unternehmen und damit für seine Angestellten bedeuten. Allerdings führen Maßnahmen wie das absolut desaströse Kopierschutzsystem von Ubisoft nicht gerade zu besseren Umsätzen. Hier werden eher die ehrlich zahlenden Kunden mit unspielbaren Titeln verprellt.

Und die Raubkopierer haben bis jetzt noch jeden Schutz geknackt. Vielleicht sollte die Industrie den Spielen wieder mehr Gimmicks beilegen, die halt nicht einfach kopiert werden können. Wie wäre es z. B. mit Original Murrayschädeln bei Monkey Island, oder einer Pilzkappe bei einem Mariospiel, den man beim Spielen tragen muss, damit die Wii das Spiel auch startet?

Wurde auf der Computerspiele-Ausstellung auch das Thema Spiele auf der Mac-Plattform gestriffen oder ist das komplett weggefallen und magst du uns den Link zu deinem Bericht verraten?
Die Ausstellung hatte den Titel “SCHÖPFUNG DIGITAL – Historie und Kunst im Computerspiel”. Im ersten Teil wurde die Geschichte des Computerspiels beleuchtet- von Pong über C64 und Sega MegaDrive bishon zu Windows-PC und Nintendo Wii. Es waren natürlich auch Apple-Rechner vertreten.

Hier ist der Link zu meinem Bericht: Ausstellung zur Entwicklung der Computerspiele in Halle Auch zu finden auf macinplay.de unter Features/Reportagen.

Es heißt das Macuser eher Software und somit auch Spiele für den Mac kaufen als die Nutzer von anderen Betriebssystemen, woran liegt das deiner Meinung nach?
Ich kann da schlecht Vergleiche ziehen. Ich nutze nur Mac OS X, wenn ich mal von meinen Windows- und Linux-Installationen unter Parallels absehe. Wenn es so sein sollte, dass Mac-User eher Software kaufen als Windows-User (kommerzielle Linux-Software dürfte eher rar sein), dann liegt es mit Sicherheit daran, dass die allermeisten Macs im Unternehmensumfeld stehen.

Ausschließlich privat genutzte Macs dürften prozentual einen eher geringeren Teil ausmachen als bei Windows-PCs. Da im Unternehmensumfeld aber erheblich weniger raubkopiert wird als im Privaten, macht sich vielleicht dieser Effekt bemerkbar. Außerdem sind viele Mac-User serienmäßig gut mit Software ausgestattet – ich denke da an das mit jedem Macintosh mitgelieferte iLife-Paket. Es gibt für viele gar keinen Grund, raubzukopieren. Vielen Leuten reicht nämlich iPhoto zum Bilder bearbeiten – Foto drehen, rote Augen wegmachen, solche Sachen. Die brauchen dafür kein geklautes Photoshop.

Auch die Einstellung zur Leistung anderer spielt eine Rolle. Wenn ich bereit bin, für die Leistung, einem technischen Gerät schiere Ästhetik hinzugefügt zu haben, Geld zu bezahlen, dann bin ich vermutlich auch eher bereit, die Entwicklung von Software zu honorieren. Wer hingegen seinen Rechner möglichst billiger als billig im Lebensmitteldiscounter kauft, dessen Einstellung unterscheidet sich davon fundamental.

Was Spiele angeht handelt es sich aber ohne Zweifel auch um eine Frage der Qualität der Software. Während der Windows-Softwaremarkt an Quantität nicht zu überbieten ist, gibt es für den Mac mengenmäßig nur einen Bruchteil an Titeln. Das hat aber auch seine Vorteile. Es liegt in der Natur der Sache, dass bei dem riesigen Angebot in der Windows-Welt auch ein Haufen Schrott dabei ist.

Natürlich werden nur die guten Titel auf die Mac-Plattform portiert. Miese Software zu portieren wäre ja Blödsinn. Das merkt man vor allen Dingen bei den Spielen: Es gibt erheblich weniger Games für Mac als für den PC, aber die durchschnittliche Qualität ist viel, viel höher.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Mac-Versionen in der Regel erst Monate nach Erscheinen der Windowsfassung auf den Markt kommen. Dann sind alle Patches schon integriert und man wird nicht wie die armen Windows-User als Betatester mit Spielen voller Bugs konfrontiert.

Natürlich gibt es auch eine eingeschworene Gemeinde, die Mac-Only oder zumindest Mac-First-Titel veröffentlichen. Dabei handelt es sich meist um Mac-Enthusiasten, die selbst keinen Mist auf Ihrem Lieblingsbetriebssystem sehen wollen. Auch das wird von der Mac-Gemeinde honoriert. Ich denke also, dass die Qualität der Mac-Software entscheidend zur Kaufbereitschaft der User beiträgt.

Du erwähnst die Unabhängigkeit von macinplay, wie unabhängig ist macinplay deiner Meinung nach?
macinplay ist durch und durch unabhängig. Einerseits sind wir alle nicht hauptberuflich für macinplay tätig, sondern betrachten die redaktionelle Tätigkeit als Hobby. Wir finanzieren dieses Hobby durch andere, anständigere Arbeit. ;)

In der Regel bekommen wir natürlich Rezensionsexemplare von den Publishern gestellt, nichtsdestotrotz gehen wir unvoreingenommen an Spieletests ran. Es gibt bei uns nicht immer gute Noten. Ab und zu schafft es halt auch mal ein wenig begeisterndes Spiel auf den Mac und damit in unsere Redaktion.

Die Werbung, die auf unserer Webseite zu sehen ist, hat eigentlich auch nur peripher mit dem Inhalt von macinplay zu tun, wie z.B. iTunes-Anzeigen. So können auch keine Abhängigkeiten entstehen.

Außerdem nutzen wir seit Kurzem den Micropayment-Dienst Flattr, der uns langfristig ganz von Bannerwerbung zur Finanzierung der Betriebskosten erlösen soll. Dabei benötigen wir allerdings die aktive Hilfe unser Leser.

Das auf den mobilen Geräten von Apple, wie iPad, iPhone und iPod touch, Spiele gut laufen ist ein offenes Geheimnis, sieht es bei den Macs ähnlich aus?
Also, ich hatte bislang keine Probleme mit Mac-Spielen. WoW ist bei mir eimal abgestürzt. Das lag allerdings an meiner zugemüllten Festplatte.
Zur Spieleperformance habe ich aber keinen direkten Vergleich. Oftmals wird ja behauptet, dass Spiele unter DirectX besser laufen als unter OpenGL. Ich bin kein Experte für Spieleprogrammierung. Aber im Januar gab es im Blog von Wolfire zu diesem Thema einen interessanten Beitrag. Why you should use OpenGL and not DirectX.

Einen Nachteil für den Mac gegenüber Windows gibt es allerdings durch die eigentlich tolle Cider-Technologie von Transgaming. Mit Cider ist es mit wenig Aufwand und nur einigen Zeilen Code möglich, aufwändige Windows-Games auf den Mac zu portieren. Leider aber klingt das nur in der Theorie toll. In der Praxis nämlich lassen es die Publisher dabei bewenden und optimieren den Code nicht mehr für den Mac, wie sie es tun würden, wenn sie wirklich von Windows auf Mac portieren würden. Darum sind Cider-Ports in aller Regel schlampige Machwerke.

Vermisst du einen Spiele-Titel für die Mac-Plattform und warum?

    So auf Anhieb fallen mir zwei Titel ein.

  • Der erste ist Der Herr der Ringe Online. Ich würde gerne mal abseits von Azeroth Orks ärgern.
  • Der zweite ist Bad Day L.A. von American McGee. Die Kritiken zu dem Windows-Spiel waren zwar eher durchwachsen. Mit verbessertem Gameplay würde ich den abgedrehten Titel aber liebend gern auf meinem MacBook Pro zocken.

macinplay.de hat seinen Sitz in Hannover, aber Du lebst in Halle. Wie geht das?
Unsere Truppe ist über ganz Deutschland verteilt. Sogar einen österreichischen Auslandskorrespondenten haben wir mit dabei. Wir arbeiten ausschließlich über das Netz miteinander, per Mailingliste, Twitter und iChat, und treffen uns eher ausnahmsweise mal, und dann eher zufällig. Eine dieser Ausnahmen war ein Treffen unseres in Hannover ansässigen Chefs Gero mit mir, als ich dieses Jahr dienstlich auf der CeBIT zu tun hatte.

Gero, Mitgründer von macinplay, nennt Hannover seine Heimat. Holger lebt zwischen Itzehoe und Hamburg, und Hendrik hat die zweifelhafte Ehre, dass Sarah Connor die “Ehrenbotschafterin” seiner Heimatstadt ist. Nik vertritt den Süden und meldet sich aus der “heimlichen Hauptstadt”. Die Mitte, genauer gesagt Nordhessen, wird vertreten durch den Ray. Ich habe meine Wurzeln im Westen, am schönen Niederrhein, lebe aber schon lange im Osten, in Halle und Umgebung. Deshalb werde ich hier auch liebevoll “Wossi” genannt. Mitten in den Alpen sitzt der Sascha und hält die rot-weiß-rote Fahne hoch.

Herzlichen Dank! Das war David Sondermann, Redakteur bei macinplay.de.

Tillmann Scheele führte durch das Maclites Magazin Interview.

Aktualisiert am 18/11/2011