[Interview] Open Source und Linux Podcast “Deimhart”: Systemadministrator Dirk Deimeke
Auch in der Schweiz ist die Podcast-Szene aktiv. Wer sich für Open Source, Linux und Computer im Allgemeinen interessiert, kommt am Podcast Deimhart nicht vorbei. Dirk und Roman waren so nett mir ein paar Fragen zu beantworten. Viel Vergnügen mit “Deim” von Deimhart und dem ersten zweiteiligen Interview auf Maclites.
Bild zeigt Website vom Deimhart-Podcast
Dirk und Roman, Ihr seid Schweizer, Linux-User, Podcaster und Freunde von Open Source. Was mögt Ihr, noch, über Euch preisgeben?
Halt, stopp!
Ich bin Deutscher und arbeite in der Schweiz. Genauer, ich komme mitten aus dem Ruhrgebiet, aus Wanne-Eickel, wohne derzeit im Zürcher Oberland und arbeite bei “der besten Bank in der Schweiz” (laut Euromoney) in Zürich als Senior UNIX Systems Administrator.
Seit knapp zehn Jahren bin ich mit der besten Ehefrau der Welt verheiratet, wir haben zwei Hunde adoptiert und ich engagiere mich privat sehr für Open Source, Open Standards und Wissensvermittlung. Das Engagement ist auch der Link zu Roman und die Basis für unseren Podcast.
Mit Roman verbindet mich ebenfalls die Verbundenheit mit Ubuntu, womit ich zum Einen die Philosophie und zum Anderen die Linux-Distribution meine. Ubuntu Linux unterstütze ich seit Ende 2005 und habe verschiedene Aufgaben und Funktionen inne gehabt, neben Schreiben für das Newsportal Ikhaya, war ich Supporter und Moderator, ein Jahr lang Projektleiter von ubuntuusers.de, habe die Server des europäischen Clusters mitadministriert, Vorträge auf Konferenzen gehalten und bin derzeit der Vorsitzende des “Ubuntu Deutschland e. V.“.
Last not least blogge ich seit mittlerweile fünf Jahren ohne besonders viel Tiefgang über Dinge oder Ereingnisse, die mich interessieren.
Weiteres gibt es unter d5e.org
Ich persönlich habe in den letzten 5 Jahren, oder sogar noch länger, das Thema Linux nicht mehr sehr verfolgt. Ich habe zwar mit Linux experimentiert aber damals gehörte SuSE noch nicht zu Novell und hatte noch niedrige einstellige Versionsnummern. Wie hat sich Linux in den letzten Jahren entwickelt und welche Meilensteine wurden durch Nachrichten der letzten jahre nicht deutlich genug hervorgehoben?
Darauf gibt es eine sehr einfache Antwort: Linux ist benutzerfreundlich!
Allerdings versucht – bis auf ReactOS – keine Linuxdistribution Windows nachzubauen. Das bedeutet, dass die Linux Oberflächen gänzlich anders funktionieren als es die Nutzer von Windows gewohnt sind. Interessanterweise akzeptieren das viele bei MacOS, aber bei Linux wird es von vielen als Kritikpunkt angebracht.
Linux unterstützt bei weitem mehr Hardware als Windows oder MacOS, allerdings wird aufgrund der Politik der Hersteller die allerneueste Hardware meistens nur ungenügend bis gar nicht unterstützt. Die Hersteller legen die Schnittstellen leider selten offen, was es für Linux-Entwickler schwierig und langwierig macht, Treiber für die Hardware zu implementieren, aber es ist nur eine Frage der Zeit bis auch diese benutzbar ist.
Früher war es so, dass die Linux Desktops sich Funktionen von Windows oder MacOS abgeschaut haben, mittlerweile ist es andersherum. Das führt zum Teil sogar dazu, dass aktuelle Berichte über Windows 7 Screenshots von KDE zeigen (Chip online).
Ein Feature, was ich als Hauptvorteil von vielen Linuxdistributionen sehe, ist das Paketmanagement. Es gibt eine zentrale Stelle, mit der man sowohl das Betriebssystem als auch die Anwendungen aktuell halten kann. Kein Surfen mehr auf 100 Webseiten, um für jede einzelne Anwendung nach Aktualisierungen zu suchen.
Das es keine Viren und Trojaner gibt, ist ein Plus. Das liegt zum Einen natürlich am Systemdesign, zum Anderen aber auch an der geringen Verbreitung. (Mal so am Rande: Von Windows Vista wurden in der ersten Woche nach Erscheinen mehr Lizenzen verkauft als Linux zu dem Zeitpunkt weltweit Nutzer hatte).
Linux entwickelt sich unglaublich schnell, so dass selbst Informationen, die ein Jahr alt sind als veraltet gelten müssen.
Wenn man sich den Mobilfunkmarkt für Smartphones einmal anschaut, gibt es derzeit zwei Strömungen, iPhone und Linux (Android, WebOS, Maemo, Moblin, MeeGo). Damit will ich sagen, dass Linux an viel mehr Orten zu finden ist, als man gemeinhin denkt.
Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass die Tatsache, dass Linux gratis ist, allen Menschen – dass sie einen Computer haben, vorausgesetzt – die Möglichkeit bietet, am digitalen Leben teilzuhaben. Und das auch noch unabhängig vom eigenen Geldbeutel.
Das Argument zieht sowohl in der dritten Welt, aber auch bei den vielen Arbeitslosen in Deutschland. Ich möchte an dieser Stelle einmal erwähnen, dass die Hardware im Schnitt 50 EUR günstiger wäre, wenn nicht die Windows-Zwangslizenz dabei wäre.
Bild zeigt Website von Dirk Deimeke
Wie würdet Ihr, Einsteigern und Kindern, Open Source erklären?
Programme bestehen aus von Menschen les- und schreibbaren Text in einer Programmiersprache, der durch besondere Programme, sogenannte Compiler, in eine Maschinensprache übersetzt wird, die von Computern ausführbar ist. Der Text nennt sich Quelltext (oder Source) eines Programmes. Das übersetzte Programm ist von Menschen nicht mehr lesbar.
Viele Herstellerfirmen von kommerzieller Software wollen sich nicht “in die Karten” schauen lassen und veröffentlichen den Quelltext nicht, weil er Geschäftsgeheimnisse enthält. Hierbei spricht man von Closed Source Software.
Open Source Software ist das Gegenteil, hierbei wird der Quelltext offen gelegt, so dass alle Menschen, die die Programmiersprache beherrschen, in der das Programm geschrieben wurde, Einblick nehmen, die Software weiterentwickeln und Fehler finden können. Das ist das zweite, was Open Source Software ausmacht, eine Lizenz, die es erlaubt, die Software weiterzuentwickeln.
Meiner Ansicht nach ist der grösste Vorteil von Open Source Software, dass viele Menschen Sicherheitskontrollen durchführen können und somit die Qualität der Software steigern. Durch die Offenlegung des Quelltextes ist ausserdem noch sichergestellt, dass die Software nichts unerwartetes tut oder “nach Hause telefoniert” und Daten vom eigenen Rechner überträgt.
Wie würdet Ihr Linux-Distributionen erklären und welche nutzt Ihr persönlich am liebsten und warum?
Weltweit arbeiten tausende von Menschen an Programmen, die Open Source sind und unter Linux funktionieren. Diese Programme stehen zum Download bereit, sind aber meistens nur im Quelltext verfügbar. Sie zu übersetzen und für das eigene System nutzbar zu machen, erfordert Fachwissen, das nicht jeder Mensch hat.
Genau hier setzen die Distributionen an. Sie erstellen eine Vorauswahl an Programmen, und passen sie so an, dass sie unter einem Dach nutzbar sind. Da es sehr viele verschiedene Menschen gibt, gib es auch viele verschiedene Meinungen, was Programme betrifft, die unter diesem einen Dach versammelt sein sollen. Bei der Vorauswahl spielen zum Einen technische Faktoren und zum Anderen auch philosophische Fragen eine Rolle.
Ich selber bin ein grosser Fan von Debian basierten Distributionen, weil ich die “Art und Weise”, wie dort die Programme verwaltet werden, sehr mag. Die Philosphie hinter Debian, genauer Debian GNU/Linux, erlaubt es nicht unfreie Software in die Distribution aufzunehmen. Das führt zu dem Stolperstein, dass eine grosse Menge an Hardware-Treibern, die eine nicht-freie Komponente haben, in Debian nicht verfügbar ist.
Der eine Grund, Ubuntu Linux zu benutzen, ist die Philosophie hinter Ubuntu, die sich unter dem Wort “Mitmenschlichkeit” zusammenfassen lässt, beinhaltet. Dieses Leitbild führt zu einer sehr hilfsbereiten weltweiten Gemeinschaft von Nutzern, die sich gegenseitig unterstützen und Wissen miteinander teilen.
Dass eingeschränkt freie Software (gratis, aber nicht im Quelltext verfügbar) in Ubuntu Linux enthalten ist, was in besonderem Maß Hardware-Treiber betrifft, ist der andere Grund.
Wie kam es zu dem Podcastprojekt Deimhart.net? Welche Technik, Hardware und Software nutzt Ihr um den Podcast Deimhart zu produzieren?
Puh, Roman und ich haben uns auf einem Bloggertreffen in Zürich getroffen, wir kannten uns bis zu dem Abend nur virtuell über unsere Web-Aktivitäten und haben spontan gesagt, dass wir einmal etwas zusammen machen sollten. Es sollte ein Podcast werden, Roman kannte sich über seine Mitarbeit bei RadioTux schon mit dem Thema aus und für mich war das Neuland. Dann haben wir uns ein Mal getroffen, um im persönlichen Gespräch, das Konzept zu erarbeiten und haben ein paar Tage später die erste Episode produziert.
Wir setzen zur Aufnahme Rekorder der Marke Zoom ein. Roman besitzt einen H4 und ich das Nachfolgemodell den H4n. Die Geräte spucken eine WAV-Datei aus, die wir mit Audacity, einer Open Source Software, unter Ubuntu Linux weiterbearbeiten. Wir erzeugen je eine MP3- und eine OGG-Datei (ein freier Standard) und laden diese dann auf den root-Server hoch, der ebenfalls mit Ubuntu Linux läuft und bauen die Dateien dort in die (ebenfalls) Open Source Blog-Software Serendipity ein.
Bis auf die Aufnahmegeräte und die Miete des root-Servers (Webspace) fallen neben einem eigenen Computer keine weiteren Kosten an.
Ich habe seit einigen Tagen den Browser Google Chrome im Test. Habt ihr den Browser von Google schon getestet und Euch eine Meinung über Chrome gebildet?
Ab und zu nutze ich Chromium und Iron, das sind Open Source Browser, die auf Chrome basieren. Chrome selber ist mir zu stark in die Google Wertschöpfungskette eingebunden und ich mag nicht, dass mein komplettes Surfverhalten von Google analysiert und beobachtet wird.
Welchen Browser mögt Ihr und nutzt Ihr am meisten? Wieso fiel die Entscheidung gerade auf den / die Browser?
Ich nutze Firefox, weil er Open Source Software ist und sich auf meine Bedürfnisse anpassen lässt. Wobei mir die Anpassungsmöglichkeiten tatsächlich weniger wichtig sind als die Tatsache, dass er Open Source Software ist.
Etwas Ahnung von Hardware habt Ihr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Wie wichtig ist das Upgrade der Prozessoren von Core 2 Duo auf die Nehalem-Architektur? Könnt und mögt Ihr kurz den Unterschied erklären?
So viel Ahnung von Hardware habe ich tatsächlich nicht. Allerdings weiss ich, dass sich Prozessor-Hersteller etwas einfallen lassen müssen, um Weiterentwicklungen verkaufen zu können. Der Miniaturisierung sind elektrotechnische Grenzen gesetzt und der Taktrate sind thermische Grenzen gesetzt, also bleibt nur noch die Bus-Geschwindigkeiten zu erhöhen. Und das wird mit Nehalem umgesetzt, allerdings hinkt Intel weit AMD hinterher.
Also zusammengefasst, Intel muss diesen Weg gehen, um den Anschluss (und die Marktführerschaft) am Markt zu behalten.
Dank Apples Kernel-Politik ist das Projekt Darwin mehr tot als lebendig. Wie kritisch seht Ihr Apple aus Sicht von Open Source, in diesem speziellen Fall und im Allgemeinen?
Eines vorab, Apple schafft meiner Meinung nach die perfekte Symbiose zwischen Hard- und Software (Betriebssystem). Das schaffen sie aber nur dadurch, dass sie die Hardware-Basis beschränken und die Systeme so geschlossen wie möglich machen. Genau das öffnet DRM (Digital Rights Management oder Digitale Rechte-Minderung) Tür und Tor.
Kritisch sehe ich Apple in Bezug auf Open Source Software in so fern, als dass sie sich reichlich auf dem Open Source Markt bedient haben, FreeBSD bildet die Basis für Mac OS X, Safari ist auf Basis von Konqueror, dem Browser aus dem KDE-Projekt entstanden, das Drucksystem ist CUPS, und nur wenig an die Gemeinschaft zurückgeben. Sie geben etwas, wie viel weiss ich nicht, an die Open Source Community zurück, aber es scheint mir zu wenig, sonst hätte ich mehr davon gehört. Darwin scheint mir ein sehr gutes Beispiel dafür zu sein, dass sie einen Open Source Betriebssystemkern nutzen und dann nicht (mehr) an die Gemeinschaft zurückgeben.
Allerdings sehe ich dort “nur” eine moralische Verpflichtung, rechtlich gibt es kein Problem, die Lizenzen der eingesetzten Open Source Software sehen auch diese Nutzung vor. Die achte Episode von DeimHart haben wir genau zu diesem Thema aufgenommen und veröffentlicht. Open Source und Mac.
Ich mag geschlossene Systeme nicht. Aus diesem Grund würde ich mir auch nie ein iPhone zulegen.
Android polarisiert und wird heiss diskutiert im Internet. Habt Ihr Euch Android schon angesehen und vielleicht eine Meinung zu Android?
Android ist die logische Konsequenz für Googles Geschäftsmodell.
Allerdings bin ich sehr skeptisch, wenn ich sehe, welche Daten Mobiltelefone sammeln können (Bewegungsprofile, Ortsdaten, Gesprächsdaten) und was Google damit anstellen könnte.
Google macht wirklich tolle Sachen, aber für mich ist die kritische Masse überschritten. Da laufen viel zu viele Fäden zusammen. Wohin das führen kann (nicht muss) zeigt zum Beispiel der Roman “Der Täuscher” von Jefferey Deaver.
Welche Lizenz mögt Ihr, als Linuxuser, am liebsten: GPL, Creative Commons oder vielleicht eine ganz Andere und warum?
Das hängt natürlich vom Anwendungsgebiet ab. Creative Commons Lizenzen, es gibt viele verschiedene, sind im Allgemeinen für Medien, die ansonsten unter das Urheberrecht fallen, beispielsweise für Texte, Bilder, Audio und Video.
Am allerbesten gefällt mir die BSD-Lizenz, die so einfach ist, dass sie nur aus zwei Sätzen besteht:
- Gib nicht vor den Code geschrieben zu haben.
- Verklage mich nicht, wenn etwas nicht funktioniert.
Ansonsten kann man alles mit der Software und den Quelltexten (dem Code) machen, was man möchte.
Aus dem Nutzen von BSD-lizensierter Software entstehen keinerlei Verpflichtungen, ausser vielleicht einer moralischen (siehe Apple).
Das ist bei der GPL-Lizenz anders, dort gibt es eine Vererbungsklausel, die besagt, dass das Resultat der eigenen Arbeit, wenn es verbreitet wird, unter die gleiche Lizenz zu stellen ist.
Ich selber nutze in meinem Blog zwei verschiedene Creative Commons Lizenzen, Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 für Multimedia-Daten und Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 für Texte, bei DeimHart nutzen wir Creative Commons by-nc-nd 3.0 de und meine Software (so viel gibt es nicht) ist BSD-lizensiert.
Habt Ihr ein Auge auf die BSD-Szene?
Ja. :-)
Allerdings bin ich bezüglich BSD nur in der Beobachterrolle, um auf dem laufenden zu bleiben. BSDs haben viele interessante Konzepte aber so richtig warm bin ich damit für meine persönliche Nutzung noch nicht geworden.
Dürfen wir uns noch lange auf Podcasts von Deimhart.net freuen, plant Ihr an besonders aufregende Themen?
Wir haben eine immer länger werdende Liste von Ideen. Leider fehlt es uns an Zeit, diese Ideen umzusetzen. Am letzten Wochenende haben wir uns ein paar Gedanken darüber gemacht und ich denke, dass wir eine gute Lösung gefunden haben. Lasst Euch überraschen.
Ich bin ganz froh, dass wir uns auf “nur” eine Sendung (oder Episode) pro Monat verpflichtet haben, mehr ist natürlich immer möglich, aber es sollte nicht weniger werden.
Auf unserer Themenliste sind auch nichttechnische Themen zu finden, wovon sicherlich das spannendste Thema das Verhältnis der Schweizer zu den Deutschen (und umgekehrt) ist. Da das sehr heikel werden kann, müssen wir uns dafür noch besser vorbereiten als für die technischen Themen.
Mögt und könnt Ihr etwas zu der Open Source Community in der Schweiz sagen?
Open Source in der Schweiz erlebe ich als einzelne Inseln ohne festen Zusammenhalt. Es gibt eine OpenExpo, auf der OpenSource (auch) zum Programm gehört, aber alles ist leider ohne grosse Aussenwirkung. Im Herbst wird es erstmalig das FrOSCamp geben, auf dem Roman und ich einen Vortrag halten und voraussichtlich auch den Ubuntu-Stand betreuen werden.
Was mir allerdings richtig gut gefällt und wofür ich in Deutschland kein Pendant kenne, ist die Initiative “Digitale Nachhaltigkeit“, die sich unter anderem darum kümmert, dass die öffentlichen (Regierungs-)Stellen Open Source Software und offene Standards in ihre Betrachtungen einbeziehen. Das ist seh mühsam und häufig ein sehr aufreibender Kampf, aber ich bewundere das Engagement.
Worüber würdet Ihr gerne noch etwas sagen, wonach ich aber nicht gefragt habe?
Mich würde es freuen, wenn die Leser beim Einsatz von Software auf ihren heimischen Betriebssystemen Open Source Software berücksichtigen würden.
http://opensource-dvd.org/ ist ein sehr guter Einstiegspunkt dafür. Keine Angst, alle Programme dürfen straffrei benutzt und weitergegeben werden.
Wenn man über Open Source Software spricht, muss man auch über offene Standards reden. Kein Hersteller der Welt garantiert, dass es in zehn Jahren noch Programme geben wird, die die heute erzeugten Dokumente lesen und/oder verarbeiten können.
Also hier der Aufruf: Wenn kommerzielle Software eingesetzt werden muss, unbedingt darauf achten, dass diese offene Standards unterstützt. Das Unterstützen alleine reicht nicht, der Anwender muss seine Daten auch in diesen offenen Formaten abspeichern. Damit ist sichergestellt, dass die eigenen Dokumente auch dann noch benutzbar sind, wenn man sich für eine andere – hoffentlich Open Source – Software entscheidet.
Das war Dirk Deimeke das “Deim” vom Podcast Deimhart. Herzlichen Dank! Übrigens ist Dirk auf identi.ca und Twitter als ddeimeke erreichbar.
Tillmann Scheele führte durch das Maclites Magazin Interview. Schau regelmäßig nach neuen Interviewgästen von Maclites und verfolge das Maclites Magazin über:
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- Ubunchu – Manga erklärt Open Source – netzpolitik.org
- Tim Berners-Lee über Open Data – Open Mind
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Aktualisiert am 19/11/2011
Tags: linux, open source, Podcast